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10 einfache Tipps, wie Sie Ihren Computer schützen! Geben Sie Hacker*innen keine Chance!

Schützen Sie Ihren Computer mit unseren Tipps

Inhaltsverzeichnis

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Ransomware, Phishing, Trojaner … Wir leben in einer Welt, in der Cyber-Bedrohungen immer präsenter und ausgefeilter werden. Datendiebstahl, Rufschädigung, Erpressung, Spionage und die Vernichtung von Daten … Wir können die Risiken, denen wir täglich ausgesetzt sind, nicht länger ignorieren. Sie müssen auf jeden Fall Maßnahmen zum Schutz Ihres Computers vor Hacker*innen ergreifen. Wir haben wichtige Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie beachten sollten, um Ihren Computer und Ihre anderen Geräte zu schützen und deren Sicherheit auch zu wahren. Keine Sorge: Sie müssen kein Experte für Cybersicherheit sein, um zu verstehen, worum es bei unseren sicheren Hacks geht. Diese Tipps zum Schutz Ihres Computers vor Hacker*innen können Sie übrigens auch auf Ihre anderen Geräte anwenden.

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4.1 basierend auf 177 Benutzerbewertungen

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Jetzt Ihren Computer schützen: Wie Sie Ihre Geräte vor Hacker*innen bewahren

Zunächst möchten wir betonen, wie wichtig die physische Sicherheit Ihrer Geräte ist. Sperren Sie Ihren Computer oder Ihr Smartphone, wenn Sie das Gerät nicht benutzen! Wir müssen wohl kaum erwähnen, dass der erste Schritt zum Schutz Ihres Geräts natürlich darin liegt, dass Sie es zu keiner Zeit unbeaufsichtigt lassen. Deaktivieren Sie außerdem Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm und Bluetooth. Diebe könnten sie nutzen, um in das System Ihres Geräts einzudringen. Der Schutz Ihres Geräts vor physischem Diebstahl ist zum Schutz Ihres Computers und Ihrer anderen Geräte ebenso wichtig wie unsere folgenden Tipps. Neben dem Schutz Ihres Computers können Sie diese Tipps auch zum Schutz Ihrer anderen Geräte wie Smartphones und Tablets anwenden.

1. Schützen Sie Ihren Computer und gehen Sie immer über ein sicheres Netzwerk ins Internet

Sobald Sie mit dem Internet verbunden sind, könnten sich Angreifer*innen Zugang zu Ihrem Computer verschaffen. Achten Sie also darauf, dass Sie sich mit allen Webseiten über SSL/TLS verbinden. Sichern Sie außerdem die Geräte, die ab Werk mit allzu freizügigen Standardkonfigurationen ausgeliefert werden, z. B. IoT-Geräte, Router etc. Und sorgen Sie darüber hinaus dafür, dass sie gesichert sind.

2. Aktivieren und konfigurieren Sie eine Firewall

Eine Firewall ist ein Gerät, das den Informationsfluss zwischen Ihrem Computer und dem Internet kontrolliert, ähnlich wie ein Router. Durch die Erzeugung eines Gateways verhindert die Firewall, dass Ihre persönlichen Daten enthüllt werden. Außerdem warnt sie sie, falls jemand mit böswilligen Absichten versucht, in Ihr Computersystem einzudringen.

Die meisten Betriebssysteme verfügen über eine integrierte Firewall (so z. B. Windows und macOS). Dies betrifft auch den Großteil der Heim-Router. Da Ihr Gerät bereits mit einem Schutz ausgestattet ist, sollten Sie sich keine Gedanken über die Einrichtung einer Firewall machen müssen. Sie können jedoch die Sicherheit Ihres Computers verstärken, indem Sie ein starkes Passwort erstellen, das Ihre Firewall vor einer versuchten Deaktivierung schützt (weitere Informationen finden Sie in den Richtlinien Ihres WLAN-Anbieters).

3. Verwenden Sie eine Antiviren- und Antispyware-Software zum Schutz Ihres Computers

Ein kritischer Schritt für den Schutz Ihres Computers ist die Installation einer Antivirensoftware. Ebenso wichtig ist, dass Sie diese auch auf dem neuesten Stand halten. Installieren Sie auch auf Ihrem Smartphone eine Antivirensoftware und halten Sie sie aktuell.

Eine Antivirensoftware ist kein magischer Zauberstab für den Schutz Ihres Computers, der alle Bedrohungen beseitigen kann. Genau genommen basiert eine solche Software auf einer Datenbank mit bereits bekannter Malware, die in einer internen Registry aufgeführt ist. Meistens fügen Updates Ihres Antivirenprogramms dieser Liste neue Einträge – d. h. neu entdeckte Viren – hinzu.

Schutz Ihres Computers - befolgen Sie unsere Schritte und erfahren Sie, wie Sie Ihren Computer schützen können. Unsere Tipps beziehen sich auch auf andere Geräte.

Dies bedeutet, dass die Software nicht in der Lage ist, eine völlig neue Malware zu erkennen. Denken Sie also daran, dass die Verwendung eines Antivirenprogramms keine Wunderwaffe ist. Sie befreit Sie nicht vor der Anwendung anderer Präventivmaßnahmen.

Spyware ist eine bösartige Software, die zu dem Zweck konzipiert wurde, die Aktivitäten Ihrer Mitarbeiter*innen auf deren Computern zu überwachen, um Hinweise zu sammeln, die für den Diebstahl von Daten nützlich sind. Die Software zielt darauf ab, das Unternehmen auszuspionieren, um an wichtige geheime Informationen wie etwa Patente oder Verträge zu gelangen.

Die Antivirenprogramme der meisten großen Hersteller enthalten in der Regel eine Anti-Spyware-Funktion. Ist dies bei Ihrem Programm nicht der Fall, sollten Sie eine Anti-Spyware erwerben, um zu verhindern, dass Hacker*innen Informationen stehlen.

4. Entfernen Sie unnötige Software

Eindringlinge können Ihren Computer angreifen, indem sie Software-Schwachstellen ausnutzen. In der Folge davon gilt: Je weniger Software Sie haben, desto weniger anfällig ist Ihr Computer. Entfernen Sie daher jedgliche unnötige Software, nachdem Sie sich vergewissert haben, dass Sie sie sicher entfernen können. Deaktivieren Sie außerdem nicht benötigte Dienste und unnötige Standardfunktionen, um mehrere Angriffsmöglichkeiten auszuschließen.

5. Halten Sie sich an das Prinzip der geringsten Berechtigung, um Ihren Computer zu schützen

In den meisten Fällen einer Malware-Infektion kann die Malware nur mit den Rechten des*der aktuell angemeldeten Benutzer*in agieren.

Um Ihr Gerät zu schützen und die möglichen Auswirkungen der Malware nach einer Infektion Ihres Computers zu minimieren, sollten Sie zwei Arten von Benutzerkonten einrichten:

  • Ein Standardkonto mit dem Minimum an Funktionen, die für die alltäglichen Aktivitäten erforderlich sind.
  • Ein Administratorkonto mit vollen Rechten für das System, in dem Sie sich nur anmelden, wenn Sie Software installieren oder entfernen oder Systemeinstellungen auf Ihrem Computer ändern müssen.

6. Verwenden Sie einen sicheren Webbrowser, auch dies dient dem Schutz Ihres Computers

Auf neuen Computern installierte Webbrowser verfügen in der Regel nicht über sichere Standardeinstellungen. Daher ist die Sicherung Ihres Browsers ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Sicherheit Ihres Computers, da immer mehr Angriffe sich Webbrowser zunutze machen. Stellen Sie sicher, dass Sie einen vertrauenswürdigen Browser verwenden, und vermeiden Sie unnötige Plugins und Add-ons.

7. Führen Sie häufige Updates durch

Die meisten Softwarehersteller veröffentlichen Updates, um Sicherheitslücken, Fehler und Software-Schwachstellen (Bugs) in ihrer Software zu beheben. Sehr häufig werden diese Schwachstellen durch das Hacken der Software aufgedeckt. Um zu verhindern, dass sie gehackt werden kann, ist es daher unerlässlich, dass Sie Updates so schnell wie möglich herunterladen.

Schwachstellen können auch in der Firmware vorliegen. Eine Firmware ist ein Dienstprogramm, das entwickelt wurde, um Sekundärfunktionen für Ihre Geräte bereitzustellen (z. B. damit Sie Ihr Gerät mit einem beliebigen Drucker verbinden können oder um ein Mikrofon oder Kopfhörer zu unterstützen).

Aktivieren Sie nach Möglichkeit automatische Updates, damit Sie nicht an die Durchführung der Updates denken müssen.

8. Computer schützen: Wenden Sie bewährte Sicherheitspraktiken an

  • Erstellen Sie nur sichere und eindeutige Passwörter
    Das Passwort ist die erste Verteidigungslinie gegen Eindringlinge. Es ist auch das kostengünstigste Mittel zum Schutz Ihres Geräts und außerdem am einfachsten einzurichten. Es ist jedoch nur dann wirksam, wenn Sie sich an einige grundlegende Regeln halten. Weitere Tipps zu Passwörtern finden Sie in diesem Artikel über bewährte Verfahren für Passwörter.
  • Hüten Sie sich vor Phishing- und Ransomware-Angriffen
    Aufklärung ist die beste Verteidigung zum Schutz Ihres Computers und Ihres Smartphones vor Phishing- und Ransomware-Angriffen und um Hacker*innen auf Ihrem Computer zu stoppen. Lesen Sie unsere Artikel über Social Engineering (Phishing, Spear-Phishing, Whaling, SMiShing und Vishing) und erfahren Sie, wie Sie diese Techniken erkennen und vermeiden. Folgen Sie unserem Aufklärungskurs zu den Themen E-Mail-Sicherheit und Online-Privatsphäre und erzählen Sie anderen davon, die ebenfalls davon profitieren können!
  • Verwenden Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung
    Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (oder 2FA) dient als zweite Schutzebene nach Ihrem Passwort. Viele Webseiten bieten Ihnen an, diese Methode anzuwenden, um Ihr Konto zu schützen und den Zugriff darauf auf Sie allein zu beschränken. Natürlich sorgt die 2FA für eine kleine Verzögerung, aber die Vorteile sind immens.

9. Schützen Sie Ihren Computer und verwenden Sie keine illegale Software

Illegale Software und ihre Nutzung könnten die Sicherheit Ihres Computers und Ihre Daten gefährden und sogar gegen das Gesetz verstoßen.

10. Erstellen Sie regelmäßige Backups

Dieser Tipp dient nicht unbedingt direkt dem Schutz Ihres Computers, erspart Ihnen aber große Kopfschmerzen, sollte es einmal zu einer Infektion Ihres Geräts mit Malware oder schlimmerem kommen: Verwenden Sie eine Backup-Software, um je nach Umfang Ihrer Computeraktivitäten mehrere Datensicherungen in der Woche zu planen. Schließen Sie alle Geräte und jede Software, die Sie verwenden, in Ihr Backup mit ein und erstellen Sie mindestens zwei Kopien:

  • Speichern Sie die erste Kopie auf einem externen Laufwerk (Festplatte, USB-Stick, NAS …).
  • Sichern Sie die zweite Kopie auf einer Cloud-Speicherplattform wie z. B. Mailfence Dokumente.

Im Idealfall können Sie eine dritte Kopie auf einer weiteren externen Festplatte hinzufügen, die Sie extern aufbewahren, um Ihre Dateien vor Katastrophen zu schützen, die Ihr Haus oder Ihr Unternehmen betreffen könnten.

Handelt es sich um zu sensible Daten, sichern Sie sie am besten nicht auf Ihrem Gerät.

Weitere Tipps zum Schutz Ihres Computers und anderer Geräte

11. Arbeiten Sie einen Notfallplan aus

Was würden Sie tun, wenn Ihr Unternehmen morgen früh von einer Katastrophe heimgesucht würde? Denken Sie z. B. an einen Brand oder das Eindringen von Ransomware. Sind Sie auf ein derartiges Szenario vorbereitet? Wissen Sie genau, was Sie tun müssten, um weiteren Schaden zu verhindern und Ihr Unternehmen trotz Datenverlust oder zerstörtem Equipment wieder in Gang zu bringen?

Wenn Sie sich bei der Beantwortung dieser schwerwiegenden Frage nicht sicher sind, sollten Sie einen eigenen Notfallplan ausarbeiten. Inmitten des Chaos werden Sie dankbar sein, dass Sie eine To-do-Liste haben, um die Risiken einzudämmen, den Schaden zu beheben und das wiederherzustellen, was wiederhergestellt werden kann.

Die Entwicklung eines solchen Plans kann nicht improvisiert werden, und möglicherweise benötigen Sie für seine Einrichtung und Validierung die Hilfe eines IT-Spezialisten.

12. Verschlüsseln Sie Ihre Daten zum Schutz Ihres Computers und Ihrer persönlichen Informationen

Bei der Verschlüsselung werden Daten und Nachrichten verschlüsselt, wobei in der Regel ein mathematischer Schlüssel verwendet wird. Um die verschlüsselten Daten wieder in lesbare Daten oder Nachrichten umzuwandeln, muss der*die Nutzer*in diesen Schlüssel kennen, um sie wieder entschlüsseln zu können. Durch dieses System sind alle Daten sicher, da sie unlesbar werden und somit vertraulich bleiben. Es ist ein effektiver Weg, wie Sie das Abfangen von Daten zu Spionagezwecken und Datendiebstahl verhindern können.

Zum Schutz Ihres Computers können Sie Ihren Internetverkehr auch mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) verschlüsseln. Ein VPN verschlüsselt Ihre Daten vor der Übertragung, sodass sie währenddessen von niemandem gelesen werden können. Die relevanten Daten werden erst am Zielort (der Webseite/Software, mit der Sie kommunizieren) wieder entschlüsselt.

Außerdem verschlüsselt eine Webseite, die SSL/TLS einsetzt, die Daten, die Sie mit ihr austauschen, sodass böswillige Personen sie nicht abfangen können. Diese Webseiten erkennen Sie an dem Vorhängeschloss, das in der Suchleiste Ihres Browsers angezeigt wird, wenn Sie mit ihnen verbunden sind. Stellen Sie sicher, dass Sie mit der sicheren Version einer Webseite verbunden sind, indem Sie die HTTPS-Everywhere-Erweiterung aktivieren. Sie wird sie nahtlos auf die mit SSL gesicherte Version einer Webseite weiterleiten, wenn eine solche existiert.

13. Schützen Sie Ihren Computer und nutzen Sie eine professionelle, sichere E-Mail-Adresse

Zu guter Letzt sollten Sie nicht vergessen, dass Ihre E-Mail das beliebteste Einfallstor für Hacker*innen ist, um Ihre Geräte mit Malware zu infizieren. Mailfence ist eine verschlüsselte E-Mail-Suite, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, digitale Signaturen und 2FA bietet, alles Tools, mit denen Sie Ihren Computer schützen können. Außerdem enthält sie einen Kalender mit Umfragen und Gruppen-Management, einen Instant-Messaging-Dienst sowie ein Tool zur Speicherung und Verwaltung von Dokumenten – all dies sind sichere Funktionen, das heißt Ihre persönlichen Daten sind geschützt.

Was das Beste ist? Der Einstiegstarif ist kostenlos, d. h. Sie können alle unsere Sicherheitstipps in Ihrem eigenen Tempo nutzen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Also suchen Sie nicht weiter: Registrieren Sie sich jetzt für ein kostenloses Mailfence-Konto und beginnen Sie noch heute, die Sicherheit Ihrer Geräte zu erhöhen!

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M Salman Nadeem

Salman arbeitet als Information Security Analyst für Mailfence. Zu seinen Interessengebieten gehören Kryptographie, Sicherheitsarchitektur und -design, Zugangskontrolle und Betriebssicherheit. Sie können ihm auf LinkedIn folgen @mohammadsalmannadeem.

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