11 Tipps zur Abwehr von Social Engineering-Angriffen

Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie Sie Social Engineering-Angriffe abwehren können.

Diese Schritte werden zwar nicht verhindern, dass Ihr Benutzerkonto kompromittiert wird, wenn Ihr Service Provider Opfer eines Social Engineering-Angriffs wird und damit Ihr Konto quasi an den Angreifer übergibt. Aber sie können zumindest den möglichen Schaden minimieren und außerdem beruhigter sein, dass Sie so viel wie möglich tun, um sich selbst zu schützen.

  • Erziehen Sie sich selbst – Öffnen Sie keine E-Mails aus nicht vertrauenswürdigen Quellen. Seien Sie sicher, einen Freund oder ein Familienmitglied persönlich oder per Telefon zu kontaktieren, wenn Sie auf einmal eine E-Mail-Nachricht von ihm erhalten, die anders aussieht als die früheren E-Mails.
  • Seien Sie sich der Informationen bewusst, die Sie in den „Weiten der Internet-Wildnis“ veröffentlichen – Sehen Sie sich die Angebote von Fremden immer genau an. Darüber hinaus ist es immer eine gute Idee, Ihre Kontaktinformationen aus öffentlich zugänglichen Datenbanken zu entfernen.
  • Vermeiden Sie es, „alle Ihre Eier in einem Korb zu haben“ (oder den gefürchteten „Single Point of Failure“): TJe mehr Ihre Konten miteinander verflochten und voneinander abhängig sind, desto weiter verbreitet ist der Schaden, den eine Sicherheitslücke Ihnen zufügen kann, z.B. wenn Sie Ihre Google Mail-Adresse für die Passwort-Wiederherstellung eines jeden von Ihnen genutzten Online-Dienstes verwenden.
  • Werden Sie kreativ bei Sicherheitsfragen – Die zusätzlichen Sicherheitsfragen, die Sie auf Webseiten ausfüllen müssen, sollen eine weitere Verteidigungslinie sein, aber oft sind diese Fragen leicht zu erraten oder zu ermitteln (z.B. wo Sie geboren wurden).
  • Verwenden Sie Kreditkarten mit Bedacht – Wenn Sie eine Bankkarte verwenden und ein Hacker Zugriff auf die Nummer erhält, könnte bald Ihr gesamtes Bankkonto leer sein. Sie können Ihre Kreditkarte weiter sichern, indem Sie keine Kartennummern auf Websites speichern bzw. Wegwerf- oder virtuelle Kartennummern verwenden (angeboten von Citibank, Bank of America und Discover)..
  • Achten Sie auf Fragen, die nicht in den Zusammenhang passen – Wenn Sie nach Informationen gefragt werden, überlegen Sie immer, ob die Person, mit der Sie sprechen, die Informationen auch wirklich benötigt, nach denen sie fragt.
  • Überwachen Sie regelmäßig Ihre Konten und persönlichen Daten: Um sowohl nach Identitätsdiebstahl. Halten Sie Ausschau nach möglichen Betrugsversuchen und checken Sie dazu regelmäßig Ihrem Kontostand und Ihre Bewertung zur Kreditwürdigkeit..
  • Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten – Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen Ihres Unternehmens, damit Sie wissen, unter welchen Umständen Sie Ihre Benutzerdaten herausgeben können oder sollten (oder auch nicht).
  • Führen Sie regelmäßig Backups durch! Keine Erklärung nötig, oder?

Das Wichtigste, was Sie tun können, um zu verhindern, dass Sie selbst Opfer von Social Engineering-Attacken werden, ist, gesunde Skepsis zu wahren und immer so wachsam wie möglich zu sein (seriöse IT-Abteilungen und Service Provider fragen beispielsweise nie am Telefon nach Ihrem Passwort oder anderen vertraulichen Informationen).

‘Denken Sie daran, prinzipiell alles in Frage zu stellen’

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Werner Grohmann

Werner Grohmann ist Online-Redakteur und Content Marketingberater für deutsche und internationale IT-Unternehmen. Er ist für die deutsche Version des Mailfence Blogs verantwortlich.

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