Zombie-Computer sind im Jahr 2025 wichtiger denn je. Aber die meisten Menschen wissen nicht einmal, dass sie existieren.
In diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über Zombie-Computer wissen müssen, einschließlich:
- was Zombie-Computer und Botnetze sind;
- wie wird ein Computer zu einem Zombie-Computer;
- was Sie tun können, wenn Sie feststellen, dass Sie einen Zombie-Computer haben;
- 7 Schritte, um Zombie-Computer zu verhindern.
Lassen Sie uns nachforschen.
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4.1 basierend auf 177 Benutzerbewertungen
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Was ist ein Zombie-Computer?
Ein Zombie-Computer ist ein Computer, der aus der Ferne gesteuert werden kann.
Ein Zombie-Computer ist das Ergebnis einer Cyber-Attacke. Dank einer Malware (die oft unwissentlich durch einen Phishing-Angriff installiert wird) können die Hacker Ihren Computer nun fernsteuern. Sehr oft lassen sie ihn mit anderen Zombie-Computern „zusammenarbeiten“ und bilden so ein so genanntes Botnet.
Warum sollte ein Hacker Ihren Computer aus der Ferne kontrollieren wollen? Hier sind ein paar ruchlose Anwendungsfälle von Zombie-Computern:
- DDoS-Angriffe: Hacker verwenden Zombie-Computer als Teil eines Botnets, um eine Ziel-Website oder einen Server mit übermäßigem Datenverkehr zu überfluten, so dass dieser überlastet wird und es zu Ausfällen kommt.
- Phishing- und Spam-Angriffe: Ein Zombie-Computer kann dazu verwendet werden, Spam-E-Mails oder Phishing-Nachrichten zu versenden, ohne dass der Hacker ermittelt werden kann. So können sie Malware oder Ransomware verbreiten oder Anmeldedaten von ahnungslosen Benutzern stehlen. Sie sind sich nicht sicher, was der Unterschied zwischen Phishing und Spam ist? Sehen Sie sich diesen Leitfaden an .
- Schürfen von Kryptowährungen: Mit dem Aufstieg von Bitcoin und Kryptowährungen nutzen Hacker Zombie-Computer, um verschiedene Kryptowährungen ohne die Zustimmung des Besitzers zu schürfen. Da das Schürfen von Kryptowährungen viel Rechenleistung erfordert, können die Hacker die Arbeitslast auf mehrere Zombie-Computer verteilen, um davon zu profitieren, während sie gleichzeitig die CPU-Leistung der Opfer abziehen und deren Geräte verlangsamen.
Das Schlimmste daran? Oft merken Sie gar nicht, dass Ihr Computer ein Zombie-Computer geworden ist.
Deshalb werden wir im weiteren Verlauf dieses Leitfadens die Anzeichen von Zombie-Computern behandeln und wie Sie verhindern können, dass Ihr Computer zu einem Zombie wird.
Wie werden Computer zu Zombie-Computern?
Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Computer zu einem Zombie-Computer werden kann. Viele davon ähneln Phishing- und Ransomware-Angriffen, weshalb wir Ihnen empfehlen, sich auch diese Anleitungen anzusehen.
Phishing-E-Mails
Phishing-E-Mails sind einer der häufigsten Angriffsvektoren für Hacker. Dank Social-Engineering-Taktiken können wir alle dazu verleitet werden, sensible Daten preiszugeben oder Malware zu installieren.
Hacker verwenden oft Phishing-E-Mails mit bösartigen Anhängen oder Links, um Computer zu infizieren. Sobald der Benutzer mit diesen Elementen interagiert, wird Malware installiert und der Computer in einen Zombie-Computer verwandelt.
Ein solches Beispiel ist Jeanson James Ancheta, bekannt als der „Zombie King“. Im Jahr 2004 gelang es ihm, dank einer über Phishing-E-Mails verbreiteten Malware Tausende von Computern zu kapern. Sobald das Botnetz eingerichtet war, „vermietete“ er diese Computer an andere Cyberkriminelle, damit diese ihre eigenen Angriffe (DDoS, Spam-Kampagnen usw.) durchführen konnten.
Er wurde schließlich zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt – die erste strafrechtliche Verfolgung im Zusammenhang mit einem Botnet-Angriff.
Mehr über diesen Fall können Sie auf der Website des US-Justizministeriums lesen.
Ausnutzung von Softwareschwachstellen
Cyberkriminelle nutzen ungepatchte Software-Schwachstellen aus, um Malware auf Computern zu installieren. Indem sie auf diese Sicherheitslücken abzielen, können sie aus der Ferne Code ausführen und die kompromittierten Systeme in Zombie-Computer verwandeln.
Ein solches Beispiel war das Conficker-Botnetz, das zu schätzungsweise 10 Millionen Zombie-Computern führte.
Dank einer Windows-Schwachstelle konnten Angreifer Rechner durch regelmäßige Software-Updates infizieren, die die Benutzer durchführten.
Mehr über diesen Angriff erfahren Sie auf der speziellen Conficker-Wiki-Seite.
KI-unterstützte Angriffe auf USB-Laufwerke
Ein gehacktes USB-Flash-Laufwerk kann einen PC selbstständig infizieren, sobald es eingesteckt wird. KI macht diese Angriffe sogar noch fortschrittlicher, indem sie den Typ des angeschlossenen Geräts erkennt und ihr Verhalten entsprechend anpasst.
Zum Beispiel:
- Die KI erkennt, ob das Gerät an einen privaten Laptop, einen Arbeits-PC oder einen Server angeschlossen ist.
- Die KI wartet auf den perfekten Moment (z.B. wenn das System im Leerlauf ist), um den Angriff auszuführen.
- KI fälscht das Verhalten legitimer Software, um nicht entdeckt zu werden.
Ein Hacker könnte zum Beispiel einen USB-Stick mit der Aufschrift „Vertrauliche Gehaltsdaten“ auf dem Parkplatz eines Büros hinterlassen. Ein neugieriger Mitarbeiter schließt ihn an seinen Arbeitscomputer an und aktiviert damit eine KI-gesteuerte Malware, die seinen Computer in einen Zombie-Computer verwandelt.
Drive-by-Downloads
Der Besuch von kompromittierten oder bösartigen Websites kann zu Drive-by-Downloads führen.
Ein Drive-by-Download ist ein Download, der von einem Benutzer autorisiert wurde, ohne zu wissen, was heruntergeladen wird.
Dies führt in der Regel dazu, dass beim Besuch einer bösartigen Website automatisch und ohne die Zustimmung des Benutzers Malware installiert wird und der Computer in einen Zombie-Computer verwandelt wird.
Im Jahr 2024 zerschlug das FBI ein Botnetz, das Millionen von Computern in fast 200 Ländern infiziert hatte. Viele dieser Infektionen erfolgten durch Drive-by-Downloads von kompromittierten Websites, was die Risiken im Zusammenhang mit nicht vertrauenswürdigen Online-Quellen verdeutlicht.
Sie können mehr über diesen Fall auf der Website des Weltwirtschaftsforums (WEF) lesen.
Häufige Anzeichen für einen Zombie-Computer
Da Sie nun wissen, wie Ihr Computer infiziert werden kann, finden Sie hier einige Hinweise, auf die Sie achten sollten, wenn Sie glauben, dass Ihr Computer ein Zombie-Computer geworden ist:
- Ein Teil Ihrer Festplatte oder Ihres Flash-Speichers scheint verschwunden zu sein.
- Ihr Browser wird oft ohne ersichtlichen Grund geschlossen.
- Unerklärliche Fehlermeldungen tauchen wahllos auf.
- Ihr Computer benötigt viel Zeit zum Starten und Herunterfahren.
- Ihr Lüfter läuft auf Hochtouren, obwohl Ihr PC eigentlich im Leerlauf sein sollte.
- Es gibt E-Mails in Ihrem „Gesendet“-Ordner , an die Sie sich nicht mehr erinnern können, sie geschrieben zu haben.
- Einige Sicherheits-Websites blockieren den Zugriff auf sie.
- Sie können keine Antivirenprogramme oder Updates herunterladen oder installieren.
- Der Windows Task-Manager zeigt verdächtige Programme an, die Sie nicht zuordnen können.
Wenn eine oder mehrere dieser Annahmen auf Sie zutreffen, besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Computer ein Zombie geworden ist.
Was ist zu tun, wenn Sie einen Zombie-Computer haben?
Das erste, was Sie tun sollten, um Ihren Computer von einem Zombie-Angriff zu befreien, ist, einen Scan Ihres Antivirenprogramms durchzuführen. Sie müssen ein Antivirenprogramm installieren, wenn Sie noch keines haben. Anschließend können Sie Ihr gesamtes System scannen lassen, um potenzielle Malware zu erkennen.
Wenn Ihr Antivirenprogramm einen Virus oder eine Malware findet, schlägt es Ihnen sehr oft einige Schritte vor , um diese loszuwerden. Wir raten Ihnen , diese sorgfältig zu befolgen. In vielen Fällen gelingt es, das Problem zu beseitigen, und Sie können Ihren Computer wiederherstellen.
Aber manchmal funktioniert das nicht und Ihr Antivirenprogramm ist nicht in der Lage, die Malware zu entfernen. In diesem Fall bleibt Ihnen nur, die Festplatte(n) Ihres Computers zu löschen und Ihr Betriebssystem und Ihre Software neu zu installieren.
In diesem Szenario verlieren Sie alle Daten, die nicht gesichert wurden. Dies zeigt, wie wichtig regelmäßige und umfassende Backups sind.
7 Schritte zur Verhinderung von Zombie-Computern
Bei Mailfence stehen Ihre Privatsphäre und Sicherheit an erster Stelle. Wir bieten eine Reihe von Funktionen zum Schutz Ihrer Kommunikation. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre E-Mail-Sicherheit verbessern und verhindern können, dass Ihr Computer zu einem Zombie wird.
SSL/TLS-Protokolle
Mailfence stellt sicher, dass die gesamte Kommunikation zwischen Ihrem Gerät und unseren Servern mit SSL/TLS-Protokollen verschlüsselt wird, so dass Ihre Daten vor dem Abfangen geschützt sind.
Wir empfehlen Ihnen jedoch, Ihre aktiven Sitzungen innerhalb der Mailfence-Benutzeroberfläche zu überwachen, um unbefugte Zugriffe zu erkennen:

Erkennen und vermeiden Sie Phishing-Versuche
Phishing-Angriffe verleiten Benutzer durch betrügerische E-Mails dazu, persönliche Informationen preiszugeben. Das Erkennen dieser Bedrohungen ist entscheidend.
Hier erfahren Sie, wie Sie verdächtige E-Mails erkennen können:
- Absenderadresse: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails von unbekannten Quellen oder solchen, die sich als seriöse Organisationen ausgeben.
- Dringende/bedrohliche Sprache: E-Mails, die zu sofortigem Handeln auffordern, wie z.B. „Ihr Konto wird gesperrt“, sind ein Warnsignal.
- Allgemeine Begrüßung: Authentische Kommunikation spricht Sie in der Regel mit Ihrem Namen an und nicht mit generischen Begriffen wie „Sehr geehrter Benutzer“ oder „Sehr geehrter Herr“.
- Unerwartete Anhänge oder Links: Klicken Sie niemals auf unbekannte Links oder laden Sie Anhänge aus unaufgeforderten E-Mails herunter.
Wenn Sie glauben, dass Sie eine Phishing-E-Mail erhalten haben:
- Lassen Sie sich nicht darauf ein und klicken Sie nicht auf Links oder laden Sie keine Anhänge herunter.
- Überprüfen Sie den Absender, indem Sie die Organisation direkt über die offiziellen Kanäle kontaktieren, um die Legitimität der E-Mail zu bestätigen.
- Melden Sie die E-Mail: Benachrichtigen Sie Ihr IT-Team oder Ihren E-Mail-Anbieter (Sie erreichen uns unter support@mailfence.com)
- Löschen Sie die E-Mail aus Ihrem Posteingang, um versehentliche Interaktionen in Zukunft zu vermeiden.
Es ist wichtig, Phishing nicht mit Spam zu verwechseln – lesen Sie diesen Blogbeitrag, um den Unterschied zu erfahren.
Halten Sie Ihre Software und Sicherheits-Patches auf dem neuesten Stand
Veraltete Software kann ein Einfallstor für Cyber-Bedrohungen sein. Regelmäßige Updates sind wichtig, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Deshalb sollten Sie Ihr Betriebssystem und Ihre Anwendungen so konfigurieren, dass sie automatisch aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass Sie die neuesten Sicherheitspatches erhalten.

Prüfen Sie ebenfalls regelmäßig, ob die gesamte Software, einschließlich Mailfence, auf dem neuesten Stand ist.
Aktivieren Sie 2FA überall
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie bei der Anmeldung eine zweite Form der Verifizierung verlangt.
Vergewissern Sie sich, dass 2FA in allen Konten aktiviert ist, die Sie nutzen (E-Mails, soziale Medien, Finanzkonten…), sofern dies unterstützt wird.
In Ihrem Mailfence-Konto können Sie zu Ihren Einstellungen > Konto > Sicherheit navigieren und dort 2FA einrichten.
Plugins/Zusatzprogramme
Hüten Sie sich vor Browser-Plugins/Add-Ons und nicht vertrauenswürdigen Anwendungen und geben Sie ihnen keine unnötigen Berechtigungen.
Laden Sie Browser-Plugins immer aus dem offiziellen Browser-Store (Firefox/Chrome/Brave usw.) herunter und niemals von einer zufälligen E-Mail oder Website.
Verwenden Sie keine raubkopierte Software
Es versteht sich von selbst, dass Sie keine Raubkopien, gecrackte oder anderweitig illegale Kopien von Programmen verwenden sollten. Laden Sie sie nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter.
Abgesehen von den ethischen und rechtlichen Bedenken (Softwarepiraterie ist Diebstahl) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie am Ende eine Art von Malware auf Ihrem Computer haben werden.
Verschlüsseln Sie Ihre E-Mails
Für ein Maximum an Datenschutz und Sicherheit verschlüsseln Sie alle Ihre E-Mails. Sie können dies entweder mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder einer symmetrischen Verschlüsselung tun.
Die Verschlüsselung stellt sicher, dass nur der vorgesehene Empfänger Ihre E-Mails lesen kann, und schützt Ihre Inhalte vor unberechtigtem Zugriff.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie die Verschlüsselung mit Mailfence einfach nutzen können.
Zombie-Computer: Letzte Worte
Das war’s für diesen Leitfaden über Zombie-Computer. Wir hoffen, dass Sie nun alle Schlüssel zum Verständnis dieser Cyber-Bedrohung haben und wissen, wie Sie sich schützen können.
Wenn Sie Ihre Cybersicherheit erhöhen wollen, dann sollte Ihr erster Schritt darin bestehen, einen privaten und sicheren E-Mail-Anbieter zu wählen. Wir bei Mailfence sind stolz darauf, dies zu bieten:
- fortschrittliche Sicherheitstools: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, symmetrische Verschlüsselung, digitale Signaturen und vieles mehr.
- keine Verfolgung oder Werbung. Wir verwenden keine Werbe- oder Marketing-Tracker von Dritten. Wir verfolgen Ihre Aktivitäten in der Anwendung nicht. Mailfence ist völlig frei von Werbung.
- strenge Datenschutzgesetze. Die Server von Mailfence befinden sich in Belgien, wo strenge Gesetze zum Schutz der Privatsphäre gelten. Nur ein gültiger belgischer Gerichtsbeschluss kann uns zwingen, Daten herauszugeben.
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