Es ist Zeit, uns unsere Privatsphäre im Internet zurückzuholen

Wir leben bereits in der Zukunft. Menschen kämpfen mit Robotern, Kühlschränke, die Ihre Passwörter durchsickern lassen, Matratzen, die Ihnen sagen können, ob Ihr Partner Sie betrügt. Es gibt sogar Puppen, die Ihren Kindern zuhören und „soziale Netzwerke“, die mit Ihren Stimmungen experimentieren. Wie soll die „echte Zukunft“ also zukünftig aussehen? Genau darum geht es bei der Debatte über den Datenschutz im Bereich der elektronischen Kommunikation, die wir gerade führen.

edri about eprivacy

DSGVO ist nicht ausreichend

Nach der Verabschiedung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird die EU von einem (halb-) harmonisierten Regelwerk zur Regelung der Verwendung personenbezogener Daten profitieren. Aber was ist mit Ihrem Recht auf Privatsphäre und der Vertraulichkeit Ihrer Kommunikation? Obwohl das GSGVO ein breites Spektrum der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten abdeckt, regelt ein weiteres Gesetz, die so genannte ePrivacy-Verordnung, spezifische Aspekte der elektronischen Kommunikation.

Was bringt ePrivacy?

Die aktualisierte ePrivacy-Verordnung befasst sich mit neuen Aspekten wie dem Internet der Dinge, der Kommunikation über Messenger wie WhatsApp, Signal, Facebook Messenger etc., Tracking Walls (der aktuelle Status ist: „Akzeptiere Werbung, Malware und Viren oder du wirst die Nachrichten nicht lesen können“) und wer deine E-Mails lesen oder auf deine Geräte zugreifen kann. Sollte Ihr E-Mail-Provider Ihre E-Mails lesen, um personalisierte Werbung zu zeigen? Was ist mit WhatsApp, das Ihre Kontaktliste nutzt, um neue Freunde auf Facebook vorzuschlagen? Sollten Zeitungen wissen, was Sie lesen und welche anderen Websites Sie besuchen? Das ist die Debatte, die wir jetzt führen.

Leider wurde die Diskussion von der Tracking- und Werbebranche dominiert, die auf einer Reihe von Mythen und irreführenden Daten basiert, die das Gefühl erweckt haben, dass die digitale Medienindustrie „gekilled“ werden soll. Wie allerdings aus der Eurobarometer Umfrage hervorgeht, gaben „72% der europäischen Bürger an, dass es sehr wichtig ist, dass die Vertraulichkeit ihrer E-Mails und ihrer Nachrichten über Online-Instant-Messaging gewährleistet ist“. a wir keine strengen Datenschutzgesetze haben, werden wir von einem Duopol von Werbetreibenden kontrolliert, die von den Millionen Europäern profitieren, die Zugang zum Internet haben. Andererseits können wir, indem wir sicherstellen, dass die Privatsphäre im Internet über das hinausgeht, was die geltenden Rechtsvorschriften vorsehen, höhere Standards für die EU und indirekt für die übrige Welt festlegen und damit diese Privatsphäre zurückgewinnen.

Möchten Sie mehr über ePrivacy erfahren?

https://edri.org/epd-faq/

https://edri.org/eu-member-states-undermine-e-privacy-proposal/

Mailfence und der Kampf um den Online-Privatsphäre

Mailfence hilft Anwendern mit seiner sicheren E-Mail-Lösung, ihre Privatsphäre wiederherzustellen, E-Mail ist aber nur ein Teil des Puzzles. Aus diesem Grund unterstützen wir die ePrivacy-Gesetzgebung und Organisationen wie EDRI und EFF. Mit einer Reihe von Gastbeiträgen bieten wir unseren Partnern eine Plattform, denn wir sind der Meinung, dass sichere Anwendungen ohne eine gute Regulierung der digitalen Rechte und der Privatsphäre im Internet nicht ausreichen..

 
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Werner Grohmann

Werner Grohmann ist Online-Redakteur und Content Marketingberater für deutsche und internationale IT-Unternehmen. Er ist für die deutsche Version des Mailfence Blogs verantwortlich.

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